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Beim DRK-Kreisverband rumort es weiter

2011-12-21 10:08 von Redaktion

Nach Rücktritt von Annette Prinz holt sich der Kreisvorstand Hilfe beim Landesverband in Freiburg

Von Bernd Kappler (BNN)

Rastatt. Der Kreisverband Rastatt des Deutschen Roten Kreuzes, von dem der Rettungsdienst im nördlichen Kreisgebiet und im Murgtal organisiert wird, kommt augenscheinlich nicht zur Ruhe. Wie Kreißvorsitzender Hans Jürgen Putsch gestern gegenüber den BNN bestätigte, ist seit einigen Tagen ein vom Landesverband gestellter und vorn Amtsgericht eingesetzter Notvorstand in die Führungsebene berufen worden. Der Grund liege darin, dass die bisherige stellvertretende Kreisvorsitzende, Justiziarin und Schatzmeisterin, Annette Prinz, ihr Amt zum Jahresende zur Verfügung gestellt habe. Da ad hoc niemand für diese drei Posten, die Prinz in Personalunion führte, gefunden werden konnte, und satzungsrechtliche Vorgaben zu beachten seien, habe er als Vorsitzender den DM-Landesverband in Freiburg um Hilfe gebeten. Dort sei mit Andreas Klein ein Mitarbeiter des Landesverbandes zur Verfügung gestellt worden.

Gemeinsam wolle man in den kommenden Wochen die vakanten Posten neu besetzen. Putsch räumte ein, dass das keine leichte Aufgabe sei. Annette Prinz habe letztlich aus Sorge um haftungsrechtliche Konsequenzen ihre Ämter aufgegeben. Und: Auch mit der Geschäftsführung sei sie nicht zufriedengewesen. Geschäftsführer Günter Schmitt, so Putsch, übe seine Funktion derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht aus. Patsch rechnet damit, dass es Jahre dauern könne, bis der nach wie  vor finanziell angeschlagene DRK-Kreisverband wieder auf die Beine kommt. Gerüchte, wonach in der DRK-Kasse  Scheinbuchungen festgestellt worden seien, wies Putsch als haltlos und als Unsinn zurück. Der Rastatter OB zu einem Ehrenamt: ,,Wir müssen uns so aufstellen, dass wir wieder ins Lot kommen," Dies erfordere viel Zeit.

Putsch hatte das Amt genau vor zwei Jahren angetreten, nachdem sein Vorgänger, der frühere Gaggenauer OB Michael Schuh, nicht mehr kandidiert. hatte. Damals war Annette Prinz als seine Stellvertreterin und als Justiziarin gewählt worden. Schatzmeister wurde Jürgen Rast.

Ein Jahr später konnte der Schatzmeister bei der Hauptversammlung des DRK-Kreisverbandes  immerhin einen bescheidenen Gewinn von rund 3 009 Eure vermelden. Man sei auf dem richtigen Weg versicherte Rast damals der Versammlung. Aber: "Dieser Weg wird kein leichter sein."

Zwei Monate später hatte Rast sein Amt niedergelegt Aus privaten Gründen und weil ihm der Zeitaufwand zu hoch gewesen sei, hatte Kreisgeschäftsführer Günter Schmitt im Januar dieses Jahres nach einer Vorstandssitzung mitgeteilt. Die Besetzung des Postens gestaltete sich augenscheinlich schwielig, denn letztlich musste Annette Prinz auch dieses Amt noch übernehmen, weil sich niemand sonst bereiterklärte.

Eine Fusion mit dem ebenfalls kränkelnden DRK-Kreisverband Bühl/Achern ist für den Rastatter Vorsitzenden im Moment kein Thema. Damit werde man nicht stärker stellte Putsch fest.

Mit der Aufgabe der ambulanten Pflege  zugunten des Kreisverbandes Baden-Baden habe man Im übrigen betriebswirtschaftlich einige verbessern können, so Pütsch

Quelle: BNN Rastatt 20.12.2011

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